Welche Transformationsreise! Gewachsen bin ich in meine Weiblichkeit, das Empfangen spüre ich so viel deutlicher. Wenn ich mich verbinde mit der 48-jährigen Nataly, kann ich es kaum fassen, in welchen Mut ich auf dieser Reise hineingewachsen bin. Wie ich vom Schatten ins Licht wuchs. Ich habe viele Stolpersteine auf diesem Weg überwunden. Konnte mein Herz für mich auf dieser Reise öffnen, sehen, welche Talente, Möglichkeiten und welche Kraft in mir steckt.
Ich bin als Frau unabhängig geworden. Konnte erwachsen aus der Person, die sich klein gehalten hat und nicht an sich glaubte. Neue Herzensfreundinnen sind in mein Leben gekommen. Ich bin reich an Lebenserfahrung geworden und habe meine Goldnuggets aus dem Leben gefischt. Es gab aufwühlende, traurige und frustrierende Zeiten, doch so ist das Leben. Ich habe losgelassen und neu gewonnen. Das Wichtigste ist: Ich bin gereift und kann mit Stolz sagen, was für eine tolle Frau ich bin.
Vom großen Haus in eine schnuckelige Wohnung
Im Jahr 2016, hatte ich mich nach 9 Jahren endlich entschieden, unser Haus zu verlassen. Ich hatte es mit meinem damaligen Mann gebaut und es wurde zu einer Burg für mich. Ich wollte es nicht loslassen, meine Heimat mit den Kindern, nicht noch unsicherer machen. „Was kommt danach?“, fragte ich mich. In diesem Jahr keimte ein glasklarer neuer Gedanke in mir: „Ich muss hier raus!“ Ich spürte, dass dieser Schritt wichtig war, damit ich noch freier werde von dem Vater der Kinder.
Sobald ich mich entschloss, dass wir das Haus verkaufen, kam das Wunder. Ich hatte ruckzuck die passende Wohnung für uns gefunden, in einem engen Mietmarkt. Ich fühlte mich befreit, auch wenn der Umzug tränenreich wurde. Heute lebe ich in einer wunderschönen Wohnung ohne die Kinder und bin glücklich über meinen Mut.
Namenswechsel!
Die Scheidung ließ lange auf sich warten. So hieß ich im Jahr 2016 immer noch nach meinem damaligen Mann „Schmidt“. 2018 kam die Scheidung. Es tat nicht mehr weh, die Trennung lag 11 Jahre zurück. Unterschrift darunter, fertig.
Meinen Namen wollte ich wieder zurück. Heute bin ich so froh, dass ich mich entschieden habe, einen Rückwärtssalto beim Namenswechsel gemacht zu haben. Es fühlt sich kraftvoll an, mit meinem Geburtsnamen mein Business aufzubauen, mich zu entwickeln und für mich einzustehen. Heute würde ich nicht mehr meinen Namen abgeben, wenn ich heirate. Wieso nehmen noch heute meistens die Frauen einen Namenswechsel vor? Frage ich mich immer wieder.
Bloggen, hä?
Lustig bin ich damals noch mit dem Satz durch die Gegend gelaufen: „Hi, ich kann nicht schreiben!“ Dieser Satz, war zementiert in meinem Hirn und hat mich sehr eng gemacht. Manchmal habe ich Tagebuch geschrieben, aber das habe nur ich gelesen. Mit Kreativität hatte das nicht sehr viel zu tun.
Immer wieder hörte ich, wie entlastend Schreiben ist. Ich traute mich zögerlich aus meinem Versteck, fing mehr und mehr an, für mich zu schreiben. Es entwickelte sich eine Schreibgruppe mit zwei anderen Frauen. Plötzlich kroch meine Kreativität aus ihrem Versteck. Ich fühlte mich sicher beim kreativen Schreiben. Aus diesem Wohlgefühl entwickelte ich Schreibworkshops. Das Schreiben faszinierte mich und ich wollte noch mehr lernen, meinen Horizont erweitern. Bloggen ist eine neue, faszinierende Welt für mich geworden.
Der Wünschelrutengang zur Selbständigkeit!
Geträumt habe ich davon, als Heilpraktikerin zu arbeiten und mich selbständig zu machen. Aber nein, das ging doch nicht, ich hatte noch nicht genug Ausbildungen, und was hatte ich überhaupt zu bieten? Ich sah nicht meine Talente. Übersah, wie leicht es fiel, mich mit der Akasha Chronik zu verbinden, und dachte, ich denke mir die Information nur aus. Überhörte die Begeisterung von Menschen, für die ich in der Akasha Chronik las. Ich zweifelte und hörte nur meine eigenen niederschmetternden Kommentare über mich.
Heute bin ich teilselbständig und gebe Schreibworkshops, Akasha Chronik Readings und spirituelles Coaching. Ich weiß um meine Werte. Manche schlummern noch im Verborgenen und präsentieren sich in Häppchen. Auf dem Weg in die Selbständigkeit habe ich die Liebe zu mir gefunden und den Mut, neue Schritte zu wagen. Stolz zu sein auf jede noch so winzige neue Facette meiner selbst. Die Angst, mich zu blamieren und falsch zu sein, gehört zu einem vergangenen Ich.
Speaker – never, ever!
Mich zu präsentieren vor vielen Menschen ging nicht. Ich hatte doch nichts zu erzählen. Sowieso konnte ich keine Struktur halten bei einer Rede. Wie sollte ich einen Vortrag vorbereiten? Ich fange doch an zu stottern und verliere den Faden und stolpere von einem Punkt zum nächsten. Schon in der Schulzeit war ich miserabel in Nacherzählungen, und wenn ich über einen Film erzählte, konnte mir keiner folgen. So mein Bild damals von mir.
Ich habe keine Ahnung, wieso. Letztes Jahr, kroch plötzlich etwas Unerhörtes zu mir. Der Gedanke, über meine Lebensreise „Aus dem Schatten ins Licht“ zu erzählen. Aber wie, wenn ich doch keine Erfahrung habe, frei zu sprechen? In dem Bewusstsein, dass ich, wenn ich dieses Ziel erreichen möchte, dann etwas tun muss, ging ich auf die Suche. Gefunden habe ich den Rhetorik Club in Frankfurt (Link),in dem ich mich ausprobieren kann. Und siehe da, nach einigen Reden, weiß ich, dass ich mehr kann, als ich vermutet habe.
Verwurschteln ist passe!
Lieber den Mund halten und mich durchbeißen, als sagen, was ich wirklich möchte. Zu groß war die Angst, jemanden zu verletzen. Nicht mehr gemocht oder geliebt zu werden von meinem Gegenüber. Ich habe mich in mich verkrochen und mich taff nach außen gezeigt, auch wenn es in mir wund war.
Heute bin ich so viel klarer darin, zu wissen, was ich möchte, und es auszudrücken. Nicht in jeder Situation kann ich das, aber ich weiß darum und lerne weiter. Ein riesiger Schritt in die richtige Richtung ist getan und darauf bin ich stolz. Ich zeige mich nicht mehr unantastbar, meine Verletzlichkeit ist sichtbar und ich drücke sie aus. Ehrlich zu sagen, was ich will und was ich nicht will, ist mir wichtig geworden, weil ich mir wichtig bin.
Ehrenamt Ahoi!
Früher probierte ich verschiedene Ehrenämter halbherzig aus, um sie schnell wieder an den Nagel zu hängen. Versteckte mich hinter anderen. Als Mitläufer habe ich verschiedene Aufgaben ausgefüllt, aber nie so, dass ich etwas eigenverantwortlich managte. Ich hatte genug mit mir zu tun, keine Kapazitäten für ein Ehrenamt.
In diesem Jahr wurde mir die PR‑Arbeit im Rhetorik Club Frankfurt (Link) angeboten. Ich habe richtig Lust darauf, Lust, etwas zu verändern und zu bewirken – in Eigenregie mit einem Team. Lustig, dass mir dieses Amt angeboten wurde. Ich trete immer mehr in die Sichtbarkeit, durchs Bloggen und Redenhalten, und plötzlich bin ich sichtbar und soll einem Club mehr Sichtbarkeit geben. Auch im Außen sehe ich, wie die inneren Ketten gesprengt werden.
Finanziell abhängig!
Es fühlte sich schrecklich an, jeden Cent umzudrehen. Nicht in den Urlaub zu fahren, obwohl ich es liebe, die Welt zu erkunden. Arbeiten zu gehen und auf dem Gehaltszettel einen mickrigen Betrag zu sehen, durch Steuerklasse 5. Die Enge zu fühlen, anstatt aus der Fülle zu schöpfen. Zu erleben, wenn es finanziell eng wird, den noch Ehemann um Geld zu bitten. Es fühlte sich schrecklich an, wie ein kleines Kind, das bei seinen Eltern um Geld bettelt.
Heute ist es anders. Ich bin unabhängig und kann über mein Geld verfügen, wie ich es möchte. Es ist nicht nötig, jemanden um Geld anzubetteln. Auf meinem Gehaltszettel sehe ich meinen Lohn für meine Arbeit. Die Welt bereise ich, wie es mir gefällt, oder ich lasse es bleiben. Alleine zu entscheiden, wofür ich mein Geld ausgeben möchte, ohne um Erlaubnis zu bitten, ist eine Freiheit, die sich weit und kraftvoll anfühlt.
Heute kenne ich meinen Wert!
Wie oft habe ich mich damals gefragt: Was kann ich und was habe ich der Welt zu geben? Mein typischer Spruch damals: Das kann doch jeder! Nie habe ich mich gelobt oder war stolz auf mein Tun, kannte nicht meine Talente. Ich habe nicht gesehen, dass es nicht selbstverständlich ist, wie ich meine Kinder alleine großzog. Nebenbei sorgte, die Trennung dafür, Goldnugget meines Lebens werden zu lassen.
Heute kenne ich meine Talente, weiß, was mir Freude macht und wo ich hinwill. Ich weiß, was ich Menschen geben kann, wie ich sie motiviere und neue Sichtweisen anbiete. Ich verstecke mich nicht mehr, sondern bin daran beteiligt, die Welt durch mein Sein ein wenig besser zu machen. Meine Herzenskraft und mein Mut lassen mich wachsen und ich habe keine Angst mehr vor den noch unbekannten Aufgaben, die das Leben für mich vorgesehen hat.
Thermomix 🤣
Damals hatte ich keinen Thermomix und konnte trotzdem kochen 😂.
Heute habe ich so ein Teil und es hilft mir besonders beim Kuchenbacken und sonstigen Schreddern. Ich bin keine Verfechterin von diesem Teil und liebe ihn nicht. Es wird eingesetzt wie eine Küchenmaschine, die ab und zu etwas kochen muss.
Hier findest du mich auf Social Media

0 Kommentare