Fun Facts über mich

von | Jan. 9, 2026 | Persönlich

  1. Meine Geburtsstadt ist Darmstadt. Fühle mich als Frankfurterin, da ich dort aufwuchs. Erst 30 Jahre später drehte ich der Stadt den Rücken zu und lebe jetzt in Bad Homburg.
  2. Ich bin das Nesthäkchen von 4 Schwestern. Meiner Mutter lag ich in den Ohren nach einem weiteren Geschwisterchen. Die Jüngste zu sein, fand ich so doof.
  3. Meine arme Mutter hat uns vier innerhalb von 5 1/2 Jahren geboren. Heute weiß ich, was das bedeutet.
  4. Kurz nach Weihnachten geboren und dazu der passende Name Nataly. Er bedeutet die an Weihnachten Geborene. Bin etwas zu spät gekommen.
  5. Wenn es interessiert: Sternzeichen Steinbock und Aszendent Löwe. Mit dem Kopf durch die Wand und dabei ganz laut brüllen.
  6. Gilbert Bécaud sang das Lied „Natalie“ 1964. Als Kind habe ich es mir in Endlosschleife angehört und mitgesungen.
  7. Ich trug als Kind den Namen Nutella. Entstanden ist er wie folgt: Nach dem Frühstück, meine Mutter duschte, griff ich in ein Glas Nutella und schmierte vom Esszimmer bis ins Bad den langen Flur voll. Mein Opa fand das klasse und schickte uns eine Kiste mit Nutella.
  8. Ratten finde ich eklig, aber wohl nicht als Kind. Auf dem Hinterhof fand ich eine verweste Ratte und zeigte sie stolz meiner Mutter. Sie schrie hysterisch und ich musste sofort die Hände waschen. Ich verstand nicht, wieso.
  9. Für den Fahrtenschwimmer stand ich bibbernd vor Angst auf dem Drei-Meter-Brett und schaffte es nicht zu hüpfen. Der Bademeister hatte Erbarmen mit mir und ließ mich dreimal vom Ein-Meter-Brett springen.
  10. Mein Vater, damals Diakon von Beruf, organisierte viele Theater- und Bewegungsseminare. Dadurch habe ich als Kind Straßentheater gespielt.
  11. Jedes Jahr kurz vor Weihnachten wurde bei uns ein Krippenspiel aufgeführt. Ich musste immer als Jüngste das Jesusbaby spielen. Irgendwann habe ich geschrien: „Ich will nicht mehr das Baby sein.“
  12. Als Jugendliche inszenierte mein Vater jährlich in der Kirche das Krippenspiel. Zu meiner großen Freude spielte ich einmal den Engel und verkündete die frohen Botschaften von der Kanzel.
  13. Hundsmiserable Noten prägten meine Grundschulzeit, die Versetzung in die 5. Klasse stand auf der Kippe. Für die Gesamtschule hat es gereicht, wo ich mein Abitur auf Wunsch meines Vaters machte.
  14. Als Kind, wurde ich auf Mallorca fast von einem Schrank erschlagen. Meine Schwester stieg auf die Kante von einem alten, schweren Schrank, um diesen einzuräumen, und er kippte um. Mein Schrei wurde in der ganzen Finca gehört.
  15. Im gleichen Urlaub, trippelte ich meiner Schwester im Meer hinterher und die Wellen erfassten meinen kleinen Körper. Zum Glück fischten mich zwei Frauen aus dem Meer. Niemand sollte davon erfahren, peinlich und geschämt habe ich mich dafür.
  16. Meine Schulzeit prägte eine LRS, die mir noch nachhängt und mir viele Glaubenssätze bescherte.
  17. Meine Mathe Noten schwankten in der Schulzeit sehr. Konnte ein Lehrer mir alles gut erklären, gab es gute Noten, ansonsten naja.
  18. Ganz klar, ich wollte nicht studieren, ich dachte, das ist wie Schule. Orthopädische Schuhmacherin kam bei dem Test im Arbeitsamt raus. Das sprach mich nicht an, aber was dann?
  19. Ich habe gejobbt, um herauszufinden, welchen Beruf ich ergreifen möchte. Nichts ließ mein Herz höherschlagen. Ich habe bei der Post Briefe sortiert, in der Telefonzentrale gearbeitet und in verschiedenen Banken. Ups, in einer Bank arbeite ich jetzt.
  20. Aus purer Verzweiflung bin ich Datenverarbeitungskauffrau geworden. Unglücklich zog ich die Ausbildung durch und bestand sie gerade so.
  21. Zweimal bewarb ich mich, um endlich als Austauschschülerin genommen zu werden. Ein Jahr habe ich in Alajuela in Costa Rica bei einer Gastfamilie gelebt und bin dort in die Schule gegangen.
  22. Die Spanischlehrerin in Costa Rica, nannte mich Natalia, da ich in Costa Rica war. Einen anderen Namen wollte ich echt nicht. Nach einigen Diskussionen, gab sie nach.
  23. Eine Schuluniform zu tragen hätte ich mir früher nicht vorstellen können. In Costa Rica konnte ich es erleben. Ich kam mir ziemlich doof vor am Anfang. Nach einer Weile wurden Blüschen und Röckchen Normalität.
  24. Auf einer manuellen Schreibmaschine zu schreiben, ist nicht einfach. In Costa Rica gab es noch keine elektrischen. Schnell schreiben konnte ich damit nicht.
  25. In Costa Rica bin ich während der Regenzeit barfuß von der Schule gelaufen. Es floss so viel Wasser über die Straßen, dass es mir fast bis zu den Knien ging.
  26. Wieder daheim von meinem Auslandsjahr, sprach ich ein Kauderwelsch zwischen Spanisch und Deutsch. Ein Mitschüler sprach mich nach einiger Zeit an: „Jetzt sprichst du richtig gut Deutsch.“ Hihi!
  27. Mein Spanischlehrer hat mich in der Oberstufe malträtiert. Nach Costa Rica habe ich ihm die Meinung gegeigt und mich auch für andere Schüler eingesetzt, denen er doof kam.
  28. Seit über drei Jahrzehnten bin ich meinem Arbeitgeber treu. Zum Glück mit unterschiedlichen Tätigkeiten. So wird es nicht langweilig.
  29. Kurz vor der Geburt meiner ersten Tochter, zogen wir nach Stamford in die USA. Ob mich die Fluggesellschaft mitnimmt mit dem dicken, runden Bauch. Wir bangten? Sonst hätten wir das Schiff genommen, aber wir sausten durch die Lüfte in die neue Heimat.
  30. Die Häuser in den USA sind einfach gebaut. Dadurch gab es hin und wieder Besuch von Vögeln in dem Schrank-Waschmaschinenraum. Ich habe jedes Mal einen halben Nervenzusammenbruch bekommen von dem Flattergeräusch.
  31. Mitten in der Nacht, Töchterchen schrie, stieg ich aus dem Bett und hatte nasse Füße, was war das? Durch einen Brand, waren Wasserrohre geschmolzen und es gab eine riesige Überschwemmung bis in die Tiefgarage.
  32. Danach mussten wir umziehen, da die Wohnung saniert werden musste. Alles wurde für uns umgezogen, nur nicht der Inhalt des Kühlschranks. Auf Nachfrage wieso kam die häufige Antwort: „It’s the law“.
  33. Draußen lag Schnee, bittere Kälte in Stamford, und wir hatten Besuch mit kleinen Kindern aus Deutschland. Plötzlich kein Wasser mehr, keine Heizung. Die häufig gewählte Notrufnummer musste kontaktiert werden. Danach wussten wir: Tiefgefrorenes Wasser kann nicht durch Rohre fließen, haha.  
  34. Ich habe ein Pippi-Langstrumpf-Bad, da singe ich, tanze, halte Monologe und mache anderen Blödsinn. Keine Ahnung, warum das so ist! Vielleicht erwachen meine kreativen Geister kurz vor dem Einschlafen.
  35. Die Wärmflasche und meine Wanderschuhe sind immer in meinem Reisegepäck. Ich liebe es zu wandern und kalte Füße habe ich leider auch häufiger.
  36. Zu einer meiner Routinen gehört es, jeden Tag einen ausgiebigen Spaziergang zu machen. Ich sitze so viel, da brauche ich Bewegung.
  37. Singen und Tönen zu jeder Zeit und in vielen Augenblicken. Es ist so befreiend.
  38. Ein Fläschchen Minzöl steckt in meiner Manteltasche, als Prophylaxe gegen das Parfüm von anderen Menschen. Viele Gerüche überfordern mein zartes Riechorgan.
  39. In meiner Schublade liegt eine selbstgeschriebene Kindergeschichte, die vielleicht eines Tages veröffentlicht wird. Mal sehen, wann der Mut mich packt.
  40. Probiere doch mal mit einem Messer, das du kurz in den Avocadokern hackst, diesen zu entfernen. Lass es biiiitte! Bei dem Versuch landete ich im Krankenhaus, da ich das Messer zu schwungvoll in den Kern gehauen hatte.
  41. Eines meiner Lieblingsbilder vom Fotografen:

Dieses Foto entstand 2023 bei einem Fotoshooting im Garten einer Freundin.

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