Wow, diesen Monat hatte ich mir so ganz anders vorgestellt. Ich dachte, es geht weiter mit der energiegeladenen Nataly. Den halben Monat lag ich da nieder, anfangs konnte ich noch einiges schreiben. Einige alte Texte und Neueshabe ich auf meinem Blog veröffentlicht. Die Frage „Wer liest das überhaupt?“ ist immer wieder präsent und frustet auch. Egal, ich mache weiter, da es mir guttut und Spaß macht. Bei den Toastmastern habe ich mich tatkräftig engagiert und werde immer wieder von einem Mitglied sehr motiviert. Das finde ich großartig, sonst hätte ich meine zweite Rede sicher erst später gehalten.
Ausgeknockt
Ramba-Zamba, was ging denn hier ab? So viel Energie die letzten Monate und plötzlich: Stecker gezogen. Es fing mit leichten Ohrenschmerzen an. Plötzlich Blitze im Kopf, vom Ohr in den Kopf. Ich kenne das aus der Vergangenheit, es ist extrem schmerzhaft. Aber dieses Mal überstiege es all das, was ich bisher kannte.
Ich heulte vor Schmerzen, gleichzeitig schwang eine Angst mit: „Und wenn das jetzt bleibt?“ Obwohl ich wusste, dass es wieder geht. Schmerzmittel halfen leider sehr wenig. Kein Arzt konnte mir bisher, sagen, was es ist oder woher es kommt. Bei den entsprechenden Fachärzten bekomme ich sowieso als Kassi keinen Termin vor nächstem Jahr.
Frustration pur und diese Unwissenheit, woher es kommt. Gleichzeitig eine große Demut und Dankbarkeit vor dem Gesundsein.
Liebevolle Menschen schickten mir Heilenergie, und am Tag 3 kam ich endlich darauf, eine Heilpraktikerin, Karin Schierle anzurufen. Die gute Fee, gab mir vor dem Termin ein paar Tipps. Es fühlt sich gut an, etwas tun zu können, wie zum Beispiel den Stirnstrich von Dr. Heinrich Zeeden. Was sind schon ein paar Cent mehr oder weniger, die ich beim Heilpraktiker bezahle, wenn ich wieder fit bin? Nach 2 ½ Wochen endlich wieder gesund, aber der Elan von vorher verschwand im Nirwana.
Rede über Füllwörter
Oh je, mein Herz schlägt schneller, mein Bauch fühlt sich verwundbar an. Ich habe mich entschieden, meine zweite Rede vor den Toastmastern (link) zu halten. Die Eisbrecher Rede, der Beginn im Rhetorik Club, war für mich einfacher. Dieses Mal geht es nicht um mich, ich möchte über Füllwörter reden. Das heißt, da muss ich Wissen präsentieren und da kommen Ängste angekrochen, die so alt sind wie ein Dinosaurier. So Sätze wie: Ich kann doch nicht lernen, wie soll ich da überhaupt eine Rede halten? Ich konnte so etwas noch nie.
Da braucht die Mutmacherin, eine Mutmacherin an ihrer Seite, um nicht aufzugeben.
Am ersten Tag der Vorbereitung musste ich mich orientieren, was ich in die Rede einbauen möchte. Soll es auch um das Thema „Wie Frauen sich durch Füllwörter kleinmachen“ gehen? Es gibt einen tollen Blog zu diesem Thema von Beatrix Schwarzbach Kraftvoller kommunizieren. Ich habe mich dagegen entschieden und werde kein Spezialthema herausgreifen, das könnte eine weitere Rede werden.
Am zweiten Tag habe ich mich verwirren lassen, da ich noch mehr Texte zum Thema gelesen habe. Wo anfangen und wo ist das Ende? Die Rede soll maximal 7 Minuten sein. Nachdem die Struktur stand, habe ich erstmal durchgeatmet. Das war für mich der schwierigste Teil. Da waren noch so Glaubenssätze wie: Das kann ich sowieso nicht. Ich kann keine Struktur in einer Rede halten usw.
Ich wollte die Rede nicht zu oft üben, da ich sonst gelangweilt vom Inhalt bin und es nicht mehr gut herüberbringe. Was soll ich sagen, es wurde ein voller Erfolg, obwohl mein Tag so ganz anders lief als geplant. Besonders gefallen hat, dass ich die Füllwörter auf kleine Zettel geschrieben habe und sie dann, wie Regen auf den Boden fielen. Ein paar habe ich mir geschnappt und sie vorgelesen. Für mich ist nun klar: Ich kann eine Rede strukturiert vorbereiten und kann das Publikum catchen.
Blogdekade
Ich habe mich ins Zeug gelegt und 12 Blogs veröffentlicht. Einiges habe ich neu geschrieben, anderes habe ich überarbeitet. So viele Texte, Gedichte und Geschichten habe ich geschrieben. Es bedarf Mut, mich mit diesen zu zeigen. Vor allem beim Text „Gedanken über Selbstliebe“ (link) habe ich überlegt, ob er mir nicht zu persönlich ist.
Auf Instagram habe ich kräftig gepostet und dachte, ich habe den Dreh raus. Pustekuchen, erst später habe ich gemerkt, dass der Text auf den Beiträgen zu groß ist. Noch so einige andere Sachen habe ich vermasselt, da ich nicht wusste, wie es wirklich geht. Bringt es etwas, alles noch mal neu zu posten? Wenn das jemand, weiß, sagt mir Bescheid. Bin noch in der Grundschule, was Instagram angeht. Gleichzeitig habe ich unheimlich viel gelernt, von „Ich habe überhaupt keine Ahnung“ zu „Ich kenne den Unterschied zwischen Beiträgen und Storys“. 🙂
Der Blog „Was ist ein Akasha Chronik Reading und was ist es nicht“ hat mir besonders viel abverlangt. Es ging mal wieder darum, Fachwissen in einen Text zu verarbeiten. Auch hier stecke ich noch in den Kinderschuhen und es fällt mir schwer, es fließen zu lassen. Uff, ich war unheimlich froh, als ich ihn fertig hatte.
Was ich im Februar 2026 gebloggt habe
- Monatsrückblick Januar 2026: Feuerpferd voraus Blog
- Ode an mein bestes Pferd im Stall Blog
- 12 von 12 im Februar 2026 – ein Spaziergang in Bildern Blog
- Sich ein Herz fassen Gedicht
- Schmückende Tränen Gedicht
- Gedanken über Selbstliebe Blog
- Liebesgedicht Gedicht
- 5 Tipps, mit Einsamkeit liebevoll umzugehen Blog
- Dankbarkeit leicht in dein Leben integrieren Blog
- Warum Mutmacherin und warum zu mir? Blog
- Freewriting – schreiben ohne Zensur und Radiergummi Blog
- 100 Dinge, für die ich dankbar bin Liste
- Es toben tausend Stürme Liste
- Was ist ein Akasha Chronik Reading und was ist es nicht Blog
- 6 Tipps nach dem Akasha Chronik Reading Blog
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