Ein Liebesgedicht

von | Feb. 16, 2026 | Schreibwerkstatt, Wortweberei | 0 Kommentare

Ich liebe mich,
wenn ich dem Glück hinterherlaufe.

Ich liebe mich,
so wie ich gerade bin.

Ich liebe mich,
ohne dass du mir sagst, ohne dass du mir zeigst, wie sehr du mich liebst.

Ich liebe mich,
ohne Wenn und Aber.

Ich liebe mich,
wenn ich meinen Tee am Morgen trinke.

Ich liebe mich,
wenn ich mich von mir entferne.

Ich liebe mich,
wenn ich den Tag auf dem Sofa liege, lese und Schokolade esse.

Ich liebe mich,
wenn es in mir stürmt und schreit.

Ich liebe mich,
wenn mein Herz in Flammen steht.

Ich liebe mich,
wenn ich in Gelächter ausbreche und keinen vernünftigen Satz zustande bringe.

Ich liebe mich,
mit dir und ohne dich.

Ich liebe mich,
wenn ich in den Himmel schaue und die Vogelschwärme in den Süden ziehen.

Ich liebe mich,
wenn sich die Goldtropfen in meinen Augen sammeln und langsam, zärtlich über meine Wange streicheln.

Ich liebe mich,
wenn ich versuche, mich zu befreien von der Trauer, die in mir steckt.

Ich liebe mich,
wenn ich mich nicht traue, die Wahrheit zu sagen, und wenn sie noch so sehr danach schreit.

Ich liebe mich,
wenn ich nicht kann, wie ich will.

Ich liebe mich,
wenn mir die Worte im Hals stecken bleiben.

Ich liebe mich,
wenn ich laut schreie vor Freude, dass ich am Leben.

Ich liebe mich,
nuschele liebevoll vor mich hin.

Geschrieben am 27.02.2021

Bevor ich das Gedicht geschrieben habe ist der Text über Selbstliebe entstanden Selbstliebe

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