Ich mag es, mir zu überlegen, wofür ich dankbar bin. Es können alltägliche Dinge sein. Wie zum Beispiel, zu fühlen, wie weich und warm sich meine Hände beim Eincremen anfühlen. Oder wie zartschmelzend, herb und bitter die Schokolade meiner Zunge schmeichelt.
In meinem Blog 100 Dinge für die ich dankbar bin kannst du nachlesen, was mir so alles in den Sinn kam.
Vielleicht magst du dir überlegen, wofür du dankbar oder glücklich bist? Lass dich auf das Spiel ein!
16 Dankbarkeitsübungen
- Nimm dir jeden Abend ein paar Minuten Zeit für dich. Schlag ein Buch auf oder nimm einen Zettel und schreibe auf, was dich heute glücklich oder dankbar gemacht hat. Jeden Tag klappt nicht, dann vielleicht einmal in der Woche.
- Du kannst auch am Morgen forschen, wofür du dankbar bist, obwohl es noch nicht passiert ist. Dein Verstand kann nicht unterscheiden, ob es bereits geschehen ist oder nicht. Aber du gehst mit einer anderen Energie in den Tag, in eine Situation. Und wer weiß, vielleicht verändert sich dein Tag, nur dadurch, dass du dankbar bist.
- Schreibe dir am Abend auf, was du heute alles gemacht hast und wie dankbar du dafür bist.
- Vielleicht magst du dich mit einer Freundin verabreden, dass ihr euch jeden Morgen eine Dankbarkeitsnachricht schickt. Wenn es nicht jeden Tag passt, macht es euch passend. Wird es einmal die Woche oder jeden zweiten Tag? Ihr könnt entscheiden, ob ihr dankbar für Dinge in der Zukunft seid oder aus der Vergangenheit. Womöglich ist es jeden Tag unterschiedlich, welches Format ihr wählt.
- Wenn du keine Lust hast, das Ganze mit einer Freundin zusammenzumachen. Nimm ein Heft und schreibe auf, wofür du dankbar bist.
- Nimm eine Sprachnachricht an dich selbst auf, falls dir Schreiben zu umständlich ist.
- Ich schreibe in meinem Handy unter „Notizen“ auf, wofür ich dankbar bin. So ist auch meine Dankbarkeits-Liste entstanden.
- Stell dich vor den Spiegel. Schau dir in die Augen und sage laut oder flüsternd deinem Ebenbild, wofür du heute dankbar bist.
- Fühle in dein Herz und spüre, wie vielleicht ein Lächeln in dir entsteht. Welch ein Glücksmoment dies sein kann.
- Einer Freundin habe ich vor Jahren ein „Glücks-Momente-Glas“ geschenkt. Dort schmeißt sie das ganze Jahr über Zettel, Eintrittskarten oder Fotos hinein von besonderen Momenten. An Silvester freut sie sich voller Dankbarkeit, die Glücksmomente nochmal zu erleben.
- Lies dir immer mal wieder durch, wofür du dankbar bist.
- Mach Fotos von allen Dingen, für die du dankbar bist. Du kannst sie ausdrucken und eine Collage basteln. Oder für deinen Computer ein Hintergrundbild erstellen. Ein Fotobuch daraus kreieren.
- Wenn es einen Konflikt gab, kannst du dankbar dafür sein. Das geht nicht sofort, aber es fühlt sich gut an. Vielleicht magst du es mal ausprobieren!
- Wenn deine Gedanken um ein Problemkreisen. Schau dich um, wofür du gerade jetzt dankbar sein kannst. Dies verschiebt deinen Fokus und entspannt dich.
- Atme – und sei dankbar, dass du atmen kannst.
- Du kannst bei jedem, Nein oder Ja, das auch wirklich so gemeint war von dir, dankbar sein. Du hast deine Grenzen gewahrt und auf dich geachtet. Genau in diesem Augenblick, wo es geschah, fühle Dankbarkeit.
Warum eigentlich dankbar sein?
Weil es dich leichter werden lässt. Weil du dir bewusst werden kannst, was du am heutigen Tag alles gemacht hast.
Dein Stresszentrum wird entspannt, weil du deinen Fokus veränderst. Weg von den Problemen hin zu dem, wie etwas funktioniert.
Das Nervenzentrum kommt in einen ruhigeren Zustand. Du fühlst dich einer Situation nicht hilflos ausgeliefert.
Es geht um die Dankbarkeit aus dem Inneren heraus. Aber genauso kannst du dir bewusst werden, welche Alltagsdinge dich glücklich und dankbar werden lassen. Auch hier entsteht ein neuer Fokus.
Was ich dir noch mitgeben möchte
Um leicht und flockig in der Dankbarkeit zu sein braucht es manchmal Übung. Zumindest war das bei mir so. Früher brodelte es häufig in mir, von wegen dankbar sein. Geflucht habe ich über die Ungerechtigkeit der Welt.
Noch heute gibt es so Tage, an denen ich bitter-böse bin. Dann schimpfe ich mit denen da oben und die Dankbarkeit verstaubt im Schrank. Aber wenn ich mir Luft gemacht habe, fühlt es sich wieder leichter an.
Ich bin dankbar für Konflikte, weil ich daraus lerne.
Ich stehe morgens auf und bin dankbar, gut geschlafen zu haben, den Tag zu erleben, meine Hände zu waschen. Wofür bist du dankbar?
Humor macht auch vieles leichter. Nach dem Motto: Wie für den Chef soll ich dankbar sein? Wenn ich den nicht anders loswerde, bin ich einfach mal dankbar für ihn.
Spiel mit dem Ganzen wie ein Kind und sei nicht zu streng mit dir. Falls dir so gar nichts einfällt, stibitzen ist erlaubt 🙂 von meiner Liste 100 Dinge für die ich dankbar bin
Fazit
Dankbarkeit, ist ein Schlüssel zum Glück. Klar gibt es noch so viele mehr auf dem Weg dahin.
Ich konnte kaum mehr aufhören bei meiner Aufzählung. Ich habe nach 100 Dankbarkeitsbekundungen Schluss gemacht. Es fühlt sich warm und wohlig an, für Alltagsroutinen dankbar zu sein. Genauso wie für die großen und die kleinen Dinge im Leben.
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