Zähneknirschend, saß ich Anfang des Jahres da. So hatte ich mir das nicht vorgestellt, es sollte richtig krachen in meinem Business. Was war, genau das Gegenteil: wenig Anrufe, Absagen von Workshops, Flaute halt. Vor mir ging eine eisige Spalte auf. Gedanken schossen hoch wie ein Geysir: Lass es lieber! Du bist nicht gut genug!
An „dass mich keiner sieht“ dachte ich nicht. Erst später, kam mir die Erkenntnis. Durch meine Lebensthemen zog sich immer wieder „das Übersehen werden, die Unsichtbarkeit“. Mit mehr Klarheit, ging es ins Tun. Die Zauberzeit entstand, ein neuer Workshop nahm Platz. Ganz viel Selbstbewusstsein über meine Gaben und mein Sein wurde befreit.
Ab Mitte des Jahres begann viel Neues in mir zu entstehen. Viele Themen konnten gehen, an denen ich schon lange knabberte. Diesen Aufwind habe ich mitgenommen und eine Stabilität in mir bekommen. Der rote Faden und meine Struktur helfen mir sehr, meine Ziele und Wünsche umzusetzen.
Dranzubleiben, auch wenn es dauert, das kann ich. Zwischendurch kommen immer wieder Gedankenkarussell die sagen: Lass es mit der Selbständigkeit. Es dauert nicht lange und schon entsteht ein neuer Blickwinkel. Ich kann sehen, wieso die Dinge so sind, wie sie sind, und was ich daraus lernen kann. Und gelernt habe ich in diesem wundervollen, welligen Jahr so viel. Wie zum Beispiel den Pott an Glück zu fühlen, zu mir zu stehen und stolz zu sein auf mich.
Darauf bin ich richtig stolz
Ich habe meine eigene Werbestrategie gefunden, fernab von Vorträgen halten oder Social Media. Ich gehe zu den Menschen und lasse sie erfahren, was die Akasha Chronik ist. Gespickt mit Schreibimpulsen und Tarotkarten ziehen. Hexenabend sollte das Ganze heißen. Relativ schnell merkte ich: Dieser Name hat Trigger-Potenzial. Der neue Name „Zauberzeit“ geht mir runter wie Öl.
Südafrika habe ich in mein Herz geschlossen. Mutig bin ich die erste Woche alleine gereist, bis meine Tochter dazu kam.
So schön, wie schnell ich den Linksverkehr in Südafrika gemeistert habe. Den Kreisverkehr nahm ich mit links, das Blinken hatte es in sich. Das Scheibenwisch-Blinken musste ich mir in Deutschland wieder abgewöhnen.
Dem kalten Atlantik an der Westküste von Südafrika habe ich getrotzt und bin schwimmen gegangen, ohne Neoprenanzug. Es war mehr ein längeres Eintauchen, sonst wäre ich zur Eisprinzessin geworden.
Mein erster Akasha Chronik Workshop hatte mir gezeigt, was ich draufhabe. Mich hat geflasht, was meine Teilnehmerinnen in so kurzer Zeit gelernt haben.
Wie gut, dass ich kurz entschlossen in Berlin den Kurs „Stimme entfalten – stimmig klingen“ bei http://www.beatrixschwarzbach.de/ gebucht habe. Am Ende des Workshops habe ich einen Text von Elke Heidenreich vorgelesen und filmen lassen. Normalerweise finde ich es schrecklich, ein Video von mir anzuschauen. Nicht so bei diesem, ich bin fasziniert von meiner Darbietung. Wow, was ich in der kurzen Zeit gelernt habe. Und doch ist jede neue Umgebung eine neue Herausforderung.
Nie zuvor habe ich einen Jahresrückblick geschrieben, dieses Jahr gleich drei. Einen kreativen Rückblick, der jeden Monat durchstöbert. Einen in Stichworten, den ich per E-Mail versendet habe. Der Jahresrückblick für meinen Blog, den du gerade liest.
Die besten Entscheidungen
Mich mit dem Thema Rhetorik zu beschäftigen.
Ich habe einen Traum und dieser lässt mich wachsen. Ich möchte lernen, vor einer größeren Gruppe zu sprechen. Schnell wurde mir klar: Abwarten und Tee trinken bringt mich nicht zu meinem Ziel. Ab ins Internet und Suche betreiben, um meinem Traum Gestalt zu geben. Die Toastmaster sind meine Bühne, um zu lernen. https://www.rhetorik-club-frankfurt.de/ Bei meinem ersten Besuch, musste ich gleich eine Stegreifrede halten. Die Minute zog sich wie ein Kaugummi. Nach vier Stegreifreden habe ich viel Erfahrung gesammelt und bin entspannter.
Anfang des Jahres hatte ich mich entschlossen, ein Tagebuch zu führen. Mit einem Kalender(tage)buch hat es geklappt, jeden Tag zu füllen mit Eindrücken, Emotionen und Erzählungen. Das hat sich ausgezahlt bei meinen Jahresrückblicken.
Yeah, ich hatte mich angemeldet beim Jahresrückblog von Judith https://judithpeters.de/. Ich hatte es ganz vergessen und plötzlich kamen die ersten E-Mails. Verwunderung pur und die Frage: „Soll ich oder soll ich nicht mitmachen?“ Ich habe es gemacht und bin echt froh darüber.
Was ich über mich gelernt habe
Dass ich mehr kann, als ich dachte. Endlich hat es klick gemacht und ich weiß und fühle, welche wundervollen Gaben in mir stecken, wie zum Beispiel meine Hellsinne oder mein Mut.
Dass es an mir liegt, meinen Unsichtbarkeits-Mantel abzustreifen und selbstsicher in die Welt zu stapfen.
Yes, ich kann schreiben, und nicht nur kreativ. Einige Überzeugungen sind davon gespült worden. Die Impulse im Newsletter von https://indeinenworten.de/ und https://www.schoen-gold.com/ haben mir sehr geholfen. Mutig habe ich meinen ersten Jahresrückblick als Newsletter verschickt.
Egal was war, alles ist erlernbar, nur manchmal fehlt der Mut, es trotzdem zu tun.
Das Schreckgespenst Geld hat sich verwandelt. Von „Nein, ich schau’ nicht auf mein Konto“ zu „Ich habe eine Verantwortung und kümmere mich um mein Geld“. Daraus sind zwei Schreibworkshops entstanden.
Das habe ich noch nie gemacht
Kuschelparty lässt grüßen. Nein, nichts für mich. Zu viele Menschen, zu viele Personen, die mich anfassen. Die Party kann ohne mich weitergehen.
Ein poetischer Schreibworkshop https://www.poetisches-schreiben.de/ hat mich eine Weile ins Lyrische schreiben verführt. Die glänzenden, verzückten Worte purzelten nur so aus mir heraus.
In Berlin bei einer Geburtstagsparty, gleich zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen, von noch nie gemacht. Zuerst eine Kakaozeremonie zum Einstimmen: Na ja, mit Milch schmeckt der echt besser. Danach, bei Feuerschein in klirrender Kälte, gab es ein schamanisches Ritual zur Reinigung des Grundstücks und zur Wunscherfüllung.
Beim Schnupper-Golfen habe ich versucht, dem Ball eine Richtung zu geben. Ich als nicht ballaffin habe es beim Schnuppern belassen.
Ausdruckstanzen macht mir richtig viel Spaß. Mich einlassen auf die Musik und meinem Körper seinen Lauf nehmen lassen.
Erkenntnisse aus dem Jahr
Wenn ich mich traue, gewinne ich.
Nur Mut!
Manchmal braucht es viel Atem, um Neues ins Leben zu gebären. Die Selbständigkeit als meinen Lernweg zu sehen, der mich entfaltet wie ein Schmetterling.
Es gibt so Tage und Wochen, da krieche ich in mein Inneres und mag mich nicht zeigen. Die Erholungspausen und das Bei-mir-sein genauso zu genießen, wie das Nach-außen-gehen. Alles darf sein und jede Phase hat ihre Berechtigung. Um zu wachsen, brauche ich den Rückzug und die Stille.
Dankbar
Für die Ruhe und Gelassenheit meines Kollegen beim Einarbeiten von neuen Arbeitsinhalten in meinem Angestelltenverhältnis. Das Finanzwesen hat seine eigene Sprache und nicht alles verstehe ich ad hoc.
Die Zeiten, die ich mit meinen Kindern und meinem Enkel verbringe, sind die Goldmomente meines Lebens. Ein tiefes und harmonisches Miteinander zu erleben, bedeutet mir sehr viel. Auch die schrägen Töne haben ihren Platz. Dort, wo tiefes Vertrauen ist, können sie sich zeigen.
Mit meinem Enkel erlebe ich die Welt aus Kinderaugen, forschend und staunend. Momente mit ihm beim Über-den-Boden-Krabbeln, auf-dem-Bett-Springen und im Sandkasten-Buddeln, sind einfach nur schön.
Für meine Herzensfreundschaften, die sich über Deutschland hinaus entwickelt haben. Die mich wertschätzen und mich immer wieder an meine Potenziale erinnern. Die ein Teil meines Lebens sind, Anteil nehmen und für mich da sind aus dem Herzen.
Für meinen Humor, der mich immer wieder heiter stimmt und mich so manches leichter nehmen lässt.
Dass ich mein Leben so viel mehr liebe als jemals zuvor. Dass mein Herz mit mir strahlt und lacht über jedes Blümchen am Wegesrand.
Das bleibt im alten Jahr zurück
Mich unter meinem Wert zu verkaufen und nicht für mich einzustehen.
An mir zu zweifeln.
Ja zu sagen, wo ich nein meine.
Mein Ausblick 2026
Was ich anders mache in 2026
Ich wage mich noch mehr heraus. Ich zeige mich mit meinen Stärken und Schwächen.
Mich daran erinnern, meine Grenzen zu wahren.
Ein schöner Satz, der mich begleiten wird: „Ich mache Erfahrungen und keine Fehler.“
Den Perfektionismus schmeiße ich die Brücke runter und er war nicht mehr gesehen. Wer sagt mir, wann etwas perfekt ist? Gibt es das Perfekte?
Raus aus dem Sessel und mehr stehen beim Schreiben.
Meine Ziele und Projekte für 2026
Ich blogge für ein Jahr.
Ich schreibe einen Newsletter.
Ein Freebie entsteht auf meiner Website.
Ich möchte ohne Angst, meine Website bearbeiten können.
Eine Rede halten vor mehr als 20 Personen zum Thema „Mein Weg in die Sichtbarkeit“.
Interviewgast in einem oder mehreren Podcasts zum Thema Sichtbarkeit oder Schreiben.
Vielleicht wird es die Schreibwerkstatt auch online geben.
Mein Motto für 2026
Sanft und mutig in die Sichtbarkeit!

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