Ich erlaube, mir meinen Alltag spielerisch zu verwandeln. Pausen, zu atmen und das Leben mit der Neugier einer Entdeckerin zu erforschen. Das „Muss“ und „Soll“ an die Wand klatschen und in einen Prinzen verwandeln. In meinem Pippi-Langstrumpf-Bad Fratzen schneiden. Tanzen, bis die Wände wackeln. Lachen, bis die Tränen aus den Augen schießen – was bei mir sehr schnell geht.
Das Business und Private, haben eine Gleichklang-Glocke, das eine spielt in das andere hinein.
Lies weiter, dann erfährst du, was noch meine spielerische Aufmerksamkeit bekommt.
Aufmerksamkeit beim sprechen
Aufstöbern und Durchstöbern meiner Sprache, meines Ausdrucks. Kein Kleinmachen, sondern mich zeigen in meiner ganzen Strahlkraft. Das bedeutet für mich: Wo benutze ich Füllwörter, die mich kleinmachen? Sätze wie „Ich hätte da mal eine kleine Idee“ werden verwandelt in „Ich habe eine Idee“. Oder anstatt „Könnte ich vielleicht kurz etwas sagen?“ ist es kraftvoller, „Ich möchte etwas beitragen“ zu benutzen. Einen Satz neu zu beginnen, wenn ich mich klein gemacht habe, ist eine weitere Möglichkeit.
Meine innere Stärke zum Ausdruck zu bringen, ist mir wichtig. Um für mich einzustehen, heißt, welche Worte ich benutze oder auch weglasse.
Auch die „Äh“ dürfen der Vergangenheit angehören. Wenn ich langsamer spreche und Pausen setze, verschwinden die „Äh“ mehr und mehr.
Ich möchte Frauen vermitteln, wie wir uns kleinmachen mit bestimmten Füllwörtern, wie zum Beispiel: irgendwie, ziemlich, sozusagen, nur, mal eben, bisschen, etwas, vielleicht, quasi, eigentlich.
Wie spreche ich über mich selbst? – meiner inneren Stimme zuzuhören gehört auch dazu. Wie rede ich im privaten Kreis oder im beruflichen Kontext.
Texte – aus Alt mach Neu
Die „Wortweberei“ Wortweberei in meinem Blog, wird gefüllt mit alten, wundervollen Texten von mir. Gemäß meinem Motto: Den Perfektionismus schmeiße ich die Brücke runter und er ward nicht mehr gesehen.
Lange dachte ich, meine Texte und Geschichten sind nicht gut und ich kann nicht schreiben. Mir geht es nicht darum, ob der Leser meine Texte mag – es freut mich natürlich –, sondern wie es mir damit geht. Mag ich den Text oder die Geschichte und meine, dass er es verdient hat, von anderen gelesen zu werden?
In manchen Texten möchte ich vermitteln, dass es nicht nur Sternstunden in meinem Leben gab und gibt. Andere sind fiktive Geschichten, die entstanden sind und schon lange vor sich hindämmern. Ich habe sie hinter einer Mauer gehortet und mich nicht getraut, sie zu teilen mit Menschen, die ich nicht kenne.
Aus dem Schatten ins Licht möchte ich mit meinen Texten treten , die so bunt sind, wie mein Leben. Mein Blog scheint mir der ideale Ort zu sein, um sehr unterschiedliche Seiten von mir zu zeigen. Vielleicht ermutige ich auch den ein oder anderen Texteschreiber dazu, ihr Geschriebenes mit anderen zu teilen. Mut voraus!
Bloggen, was das Zeug hält
Ein neuer Bereich eröffnet sich mir: bloggen Blog. Im ersten Monat, war ich wie elektrisiert beim Schreiben. Konnte kaum aufhören, fühlte ein Drängen, alle Worte aufs Papier zu bringen. Die ersten Erkenntnisse habe ich bereits gewonnen. Persönliches zu schreiben, fällt mir leichter. Über mein Business zu schreiben oder Fachliches zu Papier zu bringen, da habe ich noch einen Knoten im Kopf.
Ich habe so viel zu sagen, so viele Ideen springen mich an und möchten zu Papier gebracht werden. Es ist mir wichtig zu lernen, wie ich am besten über fachliche Themen schreiben kann. Ich weiß, alles ist möglich und erlernbar.
Es ist so viel leichter, in einem Gespräch mein Wissen anzuwenden oder mitzuteilen. Bei Texten, frage ich mich immer wieder: Ist das verständlich, habe ich auch alles mitgeteilt, was ich wollte? Da lande ich so manches Mal beim Perfektionismus, der dieses Jahr weniger Beachtung bekommen soll.
Somit werden auch die fachlichen Inhalte gebloggt, auch wenn sie vielleicht noch etwas eckig und ungeformt sind, noch nicht fließen wie ein Fluss. Überarbeiten geht immer. Was habe ich davon, wenn ich schreibe und es dann im Laptop vor sich hindämmert?
Selbstfürsorge
Mich öfter in den Arm nehmen. Mir sagen, wie stolz ich auf mich bin. Mich im Spiegel anlächeln. Mir zuflüstern, wie doll ich mich liebhabe. Und das Leben nicht zu ernst nehmen. Das sind wahrscheinlich die wichtigsten Punkte für dieses Jahr.
Gedanken stoppen
Gedankenbeschränkungen fliegen mit dem Wind davon. Überzeugungen, die durch mich rumoren und ihr Unwesen treiben, gehen.
Nicht nur in meiner Sprache achtsamer sein, sondern auch in meinen Gedanken. Diese Formen prägen meine Realität, mein Leben. Wenn ich mir immer wieder die gleichen Geschichten erzähle, ziehe ich genau das an. Nicht anders, wenn ich diese in Gesprächen von mir gebe. Wie zum Beispiel: Ich kann kein Englisch oder Vokabeln lernen kann ich nicht.
Ich möchte aus diesen eingefahrenen Bahnen aussteigen. Sobald ich mich dabei ertappe, halte ich mir ein innerliches STOPP hoch. Atme ein paar Mal tief ein und aus, um dann meine neue Realität zu kreieren. Vokabeln lernen fällt mir leicht.
Ich möchte mir selbst auf die Schliche kommen, wo ich immer wieder die gleichen alten Sätze von mir gebe. Somit eine neue Realität entstehen lassen. Dort, wo noch Mangel ist, in die Fülle kommen. Ein Ausklinken aus alten destruktiven Quantenfeldern (Informationswolken) in neue erfüllende Felder, wie zum Beispiel von Mangel in Fülle.
Pausen atmen
Der Atem des Lebens, dem ich viel zu selten meine Aufmerksamkeit schenke. Er kann mich entschleunigen, wenn ich ihm Beachtung schenke und achtsam in mich einsinken lasse. Er gibt mir Freiraum zum Überdenken, wenn wieder mal die eingetretene Spur mein Leben lenkt.
Meinen Raum erfassen und diesen weiter ausdehnen lassen. Anhalten, Augen schließen (so geht es für mich besser), einatmen und spüren, wie sich meine Bauchdecke hebt. Stillstand, bis der Impuls kommt zum Ausatmen, fühlen, wie sich wieder die Bauchdecke senkt.
Ich möchte mich erinnern, dies möglichst oft am Tag zu machen. Um mich zu spüren und im Hier und Jetzt verankert zu sein. Gerade wenn das Leben um mich herum besonders tobt.
Neue Atemübungen ausprobieren, um zu spüren, welche richtig gut zu mir passt.
In meinem Tun, kurz innezuhalten und auf meinen Atem zu achten. So könnte es im Alltag aussehen: Ich zupfe die flauschige Decke über mir zurecht. Stopp, ich friere meine Bewegung ein und beobachte meinen Atem. Danach geht es weiter mit dem Gezupfe.
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Mutig den ganz eigenen Weg erfühlen und gehen. Mutig das Neue in mir entdecken, das schon lange in mir schlummert. So schön! Danke für diese inspirierenden Zeilen, liebe Nataly
Ich freue mich das die Zeilen dich inspiriert haben, liebe Barbara